Cobra... Tochter von unserer Lexa inzwischen längst erwachsen, aber immer noch eine

super liebe und freundliche Hündin.

Im Rudel immer mittendrin, manches mal zu überschwänglich und dann gibt es

auch schon mal von Lexa das eine oder andere mal eine deutliche Ansage.

 

Cobra (links)  Chakana, Jay, Alaska und unsere ganz alte kleine Laetina

Cobra (rechts)

Cobra vorne rechts neben Jay und Chakana hinten dran

Cobra und Jay

Cobra im Februar

jetzt wird sie alle Haare abwerfen, das finde ich immer so furchtbar schade, aber wenn die Mädels

Welpen hatten sind sie  hinterher immer leider ganz nackig!

Noch mit Haaren

Wir haben noch ein paar Bilder... ganz aktuell von gestern gemacht.

Cobra ist der Clown der Truppe.

 

Cobra mit Aslan beim Spaziergang

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2.4

Bisher habe ich es immer vermieden die Hündinnen  nach Geburten zu zeigen.

Ich habe immer gesagt, Mensch wenn mich einer mit dem Hund sieht dann werde

ich verhaftet .

Die Mädels, gerade wenn sie zudem im Normalbetrieb sehr langes Fell besitzen,

sehen aus als wären sie in Tschernobyl Gast gewesen.

Ich habe echt schon alles versucht das aufzuhalten, bzw  zu verhindern das das passiert

was ich heute mal (ausnahmsweise) zeigen möchte.

Ich denke das sich Einzelhundbesitzer noch niemals Gedanken darüber gemacht

haben, wie so eine Geburt und Aufzucht einer Hündin an die Substanz gehen kann.?!

ich wollte jetzt hier eigentlich keine Litanei schreiben wie wichtig tatsächlich

die Fütterung der tragenden und vor allem säugenden  Hündin ist .

Unterstützung vor und während der Geburt, natürlich im Haus, setzte ich mal

als Selbstverständlichkeit voraus. Das der Tierarzt nach der Geburt unterstützend eingreift,

sprich die frischgebackene Mama untersucht, gegebenenfalls auch röntgt, falls noch

Unklarheit besteht ob alle Babys geboren sind, sowie eine ausreichende Kalziumversorgung

sicherstellt und ein bisschen ein Aufbaumittel zur weiteren Vorsorge verabreicht, setze ich

ebenfalls, jetzt hier an dieser Stelle, mal als gegeben voraus.

Die Geburt ist immer ein mega anstrengendes und vor allem aufregendes Ereignis,

aber nicht nur für uns, sondern auch für die Hündin, natürlich muss Frauchen dabei sein,

auch unser Hund braucht in jedem Fall die Unterstützung und Hilfe einer vertrauten Person.

Es hilft ihr maßgeblich sich zu entspannen, sich sicher und geborgen zu fühlen, und

jedem Menschen und Züchter hilft es später, die Welpen zu versorgen.

Eine Hündin die alleine gelassen wird während der Geburt, hat  große Ängste. Und wenn

sie tatsächlich die Geburt alleine meistern muss, überträgt sich das auch auf ihr weiteres

Verhalten, sie wird dem Menschen nicht so gerne ihre Babys zum wiegen oder zum

ansehen überlassen wollen ganz einfach weil die Vertrauensbasis  da schon gestört ist.

Und als weitere Folge davon, wird sie ihren Welpen dieses Verhalten und ihre eigenen

 Unsicherheiten bereits mit auf ihren Lebensweg geben.

Die ersten Tage nach der Geburt, sind mega anstrengend für die Hündin, ich glaube

viele machen sie echt kein Bild davon. Das ganze Leben von ihr ist plötzlich anders.

Es wird von ihr Ruhe und die Sicherheit die Welpen zu versorgen erwartet, sie darf

nicht mehr ihr unbeschwertes Leben innerhalb ihres eigenen Rudel miterleben, die Babys

kreischen und schreien die ersten Tage  furchtbar viel und haben noch keinen rechten

Weg die mütterliche Milchquelle zielgerichtet zu finden, insgesamt ist die neue Situation

für Mutter und Babys anstrengend und kostet vor allem Nerven. Vor allem die Belastung

der Hündin ist enorm, wenn diese nicht genügend Halt innerhalb ihres Rudel finden

kann, und dann zudem vielleicht nicht wirklich umweltsicher ist, dann wird die

Welpenaufzucht echt zu einem Vabanquespiel.

Auch die Babys haben dann nicht den optimalen Start ins Leben. Mit der 3ten

Lebenswoche der Babys, fängt dann noch mal ein Riesenabschnitt für beide Parteien

an. Nicht das die ersten 3 Wochen immer so ein Spaziergang sind, aber mit Anfang

der 3ten Lebenswoche, benötigen die Babys einen Riesenanteil an Calcium und

noch mehr an Milch, die Hündin kann das in der Regel nicht mehr in ausreichendem

Maße schaffen und man kann dann zusehen wie ihre Beine bzw. Knochen dünner werden.

in dieser Zeit sollte man ihr helfen und die Babys  anfüttern um die Hündin zu entlasten.

Aber ich sag euch was, das wollte ich gar nicht schreiben, eigentlich ging es hier um die

Veränderung der Hündin, wenn sie Babys gehabt hat. 

Und.. eigentlich wollte ich nur einen Satz schreiben die das Thema ganz kurz

anreißt. Ok... sind jetzt mehr Sätze geworden, ist aber trotzdem nur ein ganz

kleinen Teil von dem was die Hündin während der Laktation  leisten muss.

Ich bin echt der Verfechter davon das man das Wesen und die Nerven der Hündin

unbedingt vor dem Zuchteinsatz generell überprüfen sollte, nicht

nur HD ED und gut.

Für mich muss ein Hund der zudem sicherlich nicht gerade auf der Liste der

gefährdeten Art steht, wichtigen Kriterien entsprechen und zwar dem für die Rasse

erstellten und allgemeingültigem Rassestandart.

Und dazu gehört nun mal ein kräftiger Kopf, gute Knochenstärke und vor allem

für unsere Rasse nun mal ...langes Fell!

Und in letzter Zeit sehe ich nicht so viel wirklich gute Hunde die dem entsprechen.

Sorry ... leider ist das so!

Aber, jetzt noch mal, was ich eigentlich zeigen wollte ist, wie so eine ziemlich gute und

wirklich super versorgte Hündin ein paar Wochen nach der Geburt aussieht.

Und.. sie braucht ein Jahr um wieder so auszusehen wie sie vor der Geburt ausgesehen hat.

Dann kann man sich in etwa vorstellen was der Körper eines Tieres leisten muss.

Und dabei ist es egal ob die Hündin 4 oder 14 Welpen aufzieht, der Effekt ist

immer so, das sich die Knochensubstanz schlecht halten lässt und man genug damit zu tun

hat die Muskulatur, das Gewicht und die Fröhlichkeit in dem Hund aufrecht zu halten.

Wie ich eingangs schon sagte habe ich, glaube ich, noch nie eine Hündin gezeigt die Welpen

hatte, einfach weil das nicht mehr dem gängigen Schönheitsideal entspricht und ich immer

lachen muss wenn ich die "mottenzerfressende" Cobra ansehe.

Jede Hündin nach einer Geburt sieht so aus, wobei Cobra zumindest noch die langen Haare

an den Beinen behalten hat, und ihre Knochenstärke dreiviertel behalten hat.

ich habe noch viel schlimmer aussehende Hündinnen gesehen.

Gruselig ist es trotzdem und ich glaube der eine oder andere wird sie kaum noch

wieder erkennen.

Viel Spaß beim gucken von Cobra ... Nacktfrosch...

 

Noch mal zur Erinnerung, das ist Cobra vor dem Eindecken, und vor der Geburt ihrer

Welpen, das silberne Hunde immer weiter dunkeln habe ich (glaube ich) schon mal

langatmig irgendwo erklärt,  ich glaube unter Silber hier auf dieser Seite.

Und das ist Cobra nach ihren Welpen...

 

Der Kopf ist geblieben, aber man sieht jetzt wieder das sie einen wolfsfarbenen Fang hat,

und die Haare an den Beinen sind auch noch da, da hab ich echt schon Hunde gesehen die

völlig kahl waren, aber ernsthaft, wir haben echt gute behaarte Hündinnen, egal...

Sie hat jedenfalls noch wenigstens Haare an den Beinen ;.-)

Man sieht auch wieder das sie silber ist ... wenn die Haare wieder dran sind dann sieht man es nicht

mehr deutlich , aufgrund das das lange Fell eben die hellen unteren Haare überdeckt.

Und wie gesagt, ich hab Hündinnen noch viel schlimmer gesehen.

Kraft und Muskulatur haben nicht gelitten, hier rennt sie mit ihrer Mutter Lexa um die Wette

Gruselig, oder :-)